Statement OB Philipp zu DreiländerRegion gegen Tihange

brusselfahrt_23Der Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp wertet das gestellte Auskunftsersuchen und die Übergabe der Petition an Martin Schulz, den Präsidenten des Europäischen Parlaments, heute in Brüssel als „ein beeindruckendes Zeichen der regionalen Betroffenheit“. Philipp: „Wer dabei war, hat erneut den unbändigen Willen der engagierten Landräte und Bürgermeister erkannt, nicht locker zu lassen, wenn es darum geht, das aus unserer Sicht mit großen Sicherheitsrisiken behaftete Atomkraftwerk in Tihange vom Netz zu nehmen.“ Die Bürgerinnen und Bürger treibe die Sorge um die Sicherheit ihres  Lebensraums um, sagte Philipp, die immer neuen Störfallmeldungen aus Tihange würden diese Sorgen verstärken.

Die Allianz der Kommunen aus Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg sei schlagkräftig, sagte Philipp. Der Auftritt in Brüssel habe eine ähnliche Wirkung  gezeigt wie die Klage. Der Druck auf Electrabel erhöhe sich Stück für Stück: „Uns hilft dabei natürlich auch die Unterstützung von Martin Schulz, der sich unserem Anliegen ohne Wenn und Aber anschließt“.

Gleichwohl sei bei dem Termin im EU-Parlament auch klar geworden, dass es nicht nur darum gehen könne, ein Aus für Tihange und Doel zu verlangen, sagte Philipp: „Es geht auch um die alternativen Handlungsoptionen, die Belgien in Sachen Energieerzeugung hat und um die Frage einer Kooperation über die Grenzen hinweg“. Die Bereitschaft, über diese Alternativen gemeinsam nachzudenken, sei auch in Brüssel wieder deutlich artikuliert worden.

Quelle und Bild: Stadt Aachen

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