Aachen in Zahlen und Statistiken: Demografiemonitoring 2014 erschienen

Aachen in Zahlen und Statistiken: Demografiemonitoring 2014 erschienen

  • Seit 2014 hat Aachen wieder über 250.000 Einwohner
  • In fünf Jahren wuchs die Studierendenzahl um 10.000
  • Detaillierte Statistiken zu Bevölkerungsentwicklung und -struktur

Aachen hat wieder über 250.000 Einwohner. Diese „magische Grenze“ wurde im Laufe des Jahres 2014 überschritten. Am 31. Dezember 2014 lag die Zahl der in Aachen gemeldeten Personen bei genau 251.500. Das wird aus dem „Demografiemonitoring 2014“ deutlich, das jetzt veröffentlicht worden ist. Das neue, von der Abteilung für Statistik und Stadtforschung der Stadt Aachen herausgegebene Zahlenwerk informiert über alle demografischen Entwicklungen der Aachener Bürgerinnen und Bürger aus den Jahren 2013 und 2014.

Detaillierte Betrachtungen
Im Vergleich zum Monitoring aus dem letzten Jahr wurde die diesjährige Ausgabe mit weiteren detaillierteren Betrachtungen angereichert. Neben den Entwicklungen der Altersklassen sowie der Haushaltsgrößen über einen Zeitraum von fünf Jahren wurden auch die Veränderungen in der Zusammensetzung der Bevölkerung nach Nationalitäten ergänzt.

Betrachtet man die Zahlen etwas genauer, so wird schnell deutlich, dass sich die Bevölkerungszunahme größtenteils aus der Altersklasse der 18- bis 30-Jährigen speist. Aachen ist bei Studierenden zunehmend beliebt: Im Zeitraum vom Wintersemester 2010/2011 bis zum Wintersemester 2014/2015 stieg die Zahl der an der RWTH Aachen eingeschriebenen Studenten um insgesamt 10.078.

Wo wächst die Bevölkerung wo schrumpft sie?
Aus dem aktuellen Demografiemonotoring ist auch die räumliche Verteilung der Bevölkerung in Aachen ersichtlich, in welchen Bereichen die Bevölkerung wächst, wo sie schrumpft, wo die 18- bis 24-Jährigen wohnen und welche Wohnlagen Familien bevorzugen. Man erfährt, dass die höchste Geburtenrate im Frankenberger Viertel liegt, dass die meisten Ausländer in Aachen aus EU-Ländern kommen und die meisten Über-80-Jährigen in Steinebrück zuhause sind.

Auch als „open data“
Diese und weitere Fragen beantwortet das gerade veröffentlichte Demografiemonitoring bis ins Detail, indem es auf Basis der statistischen Bezirke Daten zusammenfasst. Durch die jährliche Erscheinungsweise sollen Veränderungen besser abgebildet und Trends aufgedeckt werden, es dient als wertvolle Informationsquelle für Politik, Verwaltung, Medien, Bevölkerung und Wirtschaft. Das Demografiemonitoring steht unter www.aachen.de/statistik zum Download bereit. Auch im Rahmen des „Open Data-Projektes“ werden Daten aus dem Demografiemonitoring 2014 zur weiteren Verwendung und Verarbeitung zur Verfügung gestellt. Näheres unter http://offenedaten.aachen.de/organization/statistik

Quelle: Stadt Aachen

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