Aachen: Ein Hotel und zwei Wohnhäuser entstehen auf einem Grundstück am Alten Tivoli

2013 Aachen

    Noch ist die Lücke an der Ecke Krefelder Straße/Merowingerstraße auf dem Gelände des alten Tivoli-Stadions riesig groß. Doch bis Mitte 2017 wird sich das grundlegend verändern. Ein Hotel und zwei Wohnhäuser werden auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Eckgrundstück gebaut.

Alter Tivoli
Ein Hotel und zwei Wohnhäuser entstehen auf einem Grundstück an der Ecke Krefelder Straße/Merowingerstraße.

Noch ist die Lücke an der Ecke Krefelder Straße/Merowingerstraße auf dem Gelände des alten Tivoli-Stadions riesig groß. Doch bis Mitte 2017 wird sich das grundlegend verändern. Ein Hotel und zwei Wohnhäuser werden auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Eckgrundstück gebaut. Oberbürgermeister Marcel Philipp stellte das Projekt nun mit Vertretern der Firma DAixKo GbR, einem Zusammenschluss der Firmen Derichs & Konertz und AIXACT Immobilien, und den verantwortlichen Architekten vor.

OB Philipp zeigte sich sichtlich erfreut, dass ein weiteres Grundstück in dem Neubaugebiet am Alten Tivoli bebaut wird. „Der Hotelneubau rundet die Bebauung der Flächen des alten Tivoli-Stadions entlang der Krefelder Straße ab“, sagte er. Das Hotel nehme in dieser Reihe aufgrund seiner Architektur sowie der Lage im Eckbereich zur Merowingerstraße eine herausragende Position ein.

Der Planungsentwurf für das Hotel stammt vom Architekturbüro Benthem Crouwel (BC). Der verantwortliche BC-Architekt Markus Sporer erläuterte das Raumkonzept des 164 Zimmer großen Hotels und verwies auf die ungewöhnliche, lamellenartige und purpurfarbene Fassade für das Hotel. „Purpur wirkt kostbar und außerordentlich angenehm“, sagte Sporer.

Ralf Wetzler von der Firma AIXACT Immobilien verriet, dass das neue Hotel von der Kette „Hampton by Hilton“ betrieben wird. Diese Kette sei in Deutschland noch weniger bekannt. „Es ist so etwas wie die junge Schiene von Hilton und im Drei-Sterne-Bereich angesiedelt“, sagte Wetzler. Er zeigte sich überzeugt, mit dieser Wahl eine gute Entscheidung getroffen zu haben.

Auf dem Eckgrundstück entstehen aber hinter dem Hotel auch noch zwei Wohnhäuser mit 34 Wohnungen, von denen acht öffentlich gefördert sein werden. „Die Wohnungen sind 60 bis 150 Quadratmeter groß“, sagte der Aachener Architekt Manfred Hammers, der die beiden Wohnhäuser geplant hat. Im Erdgeschoss seien großzügige Gärten geplant, in den oberen Etagen sind Penthouse-Wohnungen mit einem Panoramablick auf den Lousberg und in die Soers vorgesehen.

Es wird eine gemeinsame Tiefgarage für Hotel und Wohnungsbau geben, die insgesamt 91 Fahrzeugen Platz bietet, davon sind 57 für das Hotel vorgesehen. Erschlossen wird das Hotel zum einen durch eine Vorfahrt an der Merowingerstraße, zum anderen durch die Tiefgaragenzufahrt, die sich im Baugebiet Alter Tivoli befindet.

„Die Bauarbeiten für Hotel und Wohnhäuser sollen zum Jahreswechsel 2015/16 beginnen“, sagte Dieter Laskowski vom Bauunternehmen Derichs und Konertz. Die Wohnhäuser sollen bis Ende 2016 fertig gestellt, das Hotel Mitte 2017 eröffnet werden. Die Investoren gehen von einem Kostenvolumen von rund 22 Millionen Euro aus.

Der Architektenbeirat hatte sich einstimmig für den Planungsentwurf von Benthem Crouwel ausgesprochen, der Planungsausschuss war dieser Empfehlung später einstimmig gefolgt. Um die Umsetzung des vorliegenden Entwurfs zu ermöglichen, wurde eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 900/Krefelder Straße-Emmastraße im Jahr 2014 vorgenommen.

Der architektonisch sehr anspruchsvolle Neubau des Hotels wird sich harmonisch einfügen in die Reihe der anderen Baukomplexe in der direkten Nachbarschaft, darunter der Saint-Gobain-Neubau (entworfen vom Architekturbüro kada wittfeld architekten), der Wohnungsbau New Living (Kuper Architekten/kada wittfeld architekten) und das Nahversorgungszentrum Soers (pbs architekten). Darüber hinaus wurden auf der Krefelder Straße in den vergangenen Monaten das Jobcenter (kada wittfeld architekten entworfen) und das Bürogebäude Trianel (gmp) realisiert. Positiv hervorzuheben ist, dass alle Neubauten von Aachener Architekturbüros geplant worden sind.

Quelle: Stadt Aachen

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