Aachen: Dreifachhalle in der Rombachstraße wird zur Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet

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    Die Unterbringung der Flüchtlinge in der Stadt stellt die Stadt Aachen vor immer größere Herausforderungen. Nachdem am Wochenende bereits 128 Menschen in Aachen in der Turnhalle Michaelsbergstraße und der Turnhalle Rombachstraße untergekommen sind, wurden im Laufe der Woche weitere 100 Flüchtlinge für die Notunterkünfte des Landes angekündigt.

Dreifachhalle in der Rombachstraße wird zur Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet

Die Unterbringung der Flüchtlinge in der Stadt stellt die Stadt Aachen vor immer größere Herausforderungen. Nachdem am Wochenende bereits 128 Menschen in Aachen in der Turnhalle Michaelsbergstraße und der Turnhalle Rombachstraße untergekommen sind, wurden im Laufe der Woche weitere 100 Flüchtlinge für die Notunterkünfte des Landes angekündigt. Für die Bereitstellung der restlichen 92 Plätze, um die die Bezirksregierung Köln vergangene Woche gebeten hatte, wird jetzt unter großem Zeitdruck und zumindest für eine Übergangszeit auch die große Dreifachhalle in der Brander Rombachstraße hergerichtet.

Heinrich Emonts, Leiter des Fachbereichs Soziales und Integration: „Wir hoffen, dass am kommenden Freitag die Bauabnahme für das ehemalige Logistikzentrum der Telekom an der Roermonder Straße stattfinden kann und dort so schnell wie möglich die ersten 40 Flüchtlinge einziehen können.“ Frühestens ab der ersten Novemberwoche stünden dann ebenfalls die Turnhalle Königsstraße und die ehemalige Förderschule Beginenstraße zur Unterbringung der Flüchtlinge zur Verfügung.

Um die Bürger über diese Unterkunft für Flüchtlinge vor Ort in Brand zu informieren, laden Verwaltung und Politik am kommenden Dienstag, 27. Oktober, um 17 Uhr in die Aula der Gesamtschule Brand, Rombachstraße 99, zu einer Bürgerinformation ein. Dort werden die Bürgerinnen und Bürger auch über die aktuelle Gesamtentwicklung in der Flüchtlingsunterbringung in Aachen informiert. Ziel von Verwaltung und Politik ist es, Fragen zu beantworten und Fakten zu präsentieren und – wie bislang in allen anderen Bürgerinformationen – die Willkommenskultur in Aachen weiter auszubauen und zu stärken.

Die Stadt Aachen bietet zurzeit knapp 1070 Menschen in den verschiedenen Noteinrichtungen des Landes eine Unterkunft. Ungefähr 1250 Flüchtlinge leben in den verschiedenen städtischen Unterkünften. Ferner sind rund 540 unbegleitet minderjährige Flüchtlinge in Aachen untergebracht. Insgesamt hat die Stadt damit nach aktuellem Stand insgesamt circa 2860 Flüchtlinge aufgenommen.


Quelle: Stadt Aachen

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